Schlafstörungen: Häufig unterschätzt, aber behandelbar
Schlafstörungen sind weit verbreitet, werden aber oft unterschätzt – doch nichterholsamer Schlaf kann Hinweise auf körperliche und psychische Erkrankungen geben und sollte ernst genommen werden.
Schlafstörungen sind weit verbreitet, werden aber oft unterschätzt – doch nichterholsamer Schlaf kann Hinweise auf körperliche und psychische Erkrankungen geben und sollte ernst genommen werden.
In einem Naturschutzgebiet in Argentinien haben Forschende Hinweise gefunden, dass Glyphosat die Entstehung resistenter Bakterien fördern könnte – was wiederum Rückwirkungen auf die Antibiotikaresistenz haben könnte. Die Daten sind jedoch noch zu begrenzt, um eine direkte Kausalität zu beweisen.
Schlafprobleme betreffen Millionen in Deutschland, doch Hilfe muss nicht immer aus der Apotheke kommen: Eine Analyse zeigt, welche Bewegungsformen den Schlaf besonders wirksam verbessern können.
Neue Studie in JAMA Psychiatry: Nach überstandener Depression bleibt die Handkraft vermindert, während sie bei Schizophrenie nur leicht abnimmt. Das könnte ein Warnsignal für bleibende Fitness‑Defizite und veränderte Behandlungsansätze sein.
Neue Studien zeigen: Lebensstilinterventionen bei chronischen Erkrankungen wirken ähnlich wie Medikamente – doch nur, wenn Arztteams und PatientInnen gemeinsam an der Adhärenz arbeiten. Mit einfachen Tricks wie Motivational Interviewing steigt die Chance auf dauerhafte Veränderung um 10–15%.
Polnische Forscher:innen zeigen auf dem EPA 2026 in Prag: Bei 73,9% der PatientInnen mit schwerer, behandlungsresistenter Depression half Esketamin-Nasenspray nach 4 Wochen. Remissionen bis 47% nach 8 Wochen – auch unter Alltagsbedingungen.
Aktualisierte S3‑Leitlinie: Depressionen bei Kindern und Jugendlichen sollten immer behandelt werden – mit altersgerechten Psychotherapien, mehr Beteiligung von Betroffenen und zusätzlichen Angeboten wie Sport, Kunsttherapie und Kinder‑ und Jugendhilfe.