Wenn die Sonne zur Gefahr wird: Neue arbeitsmedizinische Vorsorge für Millionen Außenbeschäftigte
Rund 7 Millionen Außenbeschäftigte in Deutschland haben Anspruch auf arbeitsmedizinische Angebotsvorsorge gegen UV-Strahlung. Der Grund: dramatische Zuwachsraten bei beruflichem Hautkrebs fordern eine neue Präventionsstrategie.
Unsichtbare Gefahr im Freien: UV-Belastung in 250 Berufen massiv unterschätzt
Briefträger, Gärtner, Bauleiter: GENESIS-UV misst massive UV-Risiken in 250 Berufen – bis 650 SED. Freizeit-Exposition verdoppelt sich auf 260 SED durch Urlaub und Klimawandel.
Lichtschäden als Berufskrankheit: Die Vorteile der UV-GOÄ-Versorgung
Seit 2015 als BK 5103 anerkannt: Aktinische Keratosen durch berufliche Sonne – 10.000 Meldungen/Jahr. UV-GOÄ bietet Lasertherapie, kostenfreie Nachsorge und Renten rückwirkend bis 4 Jahre.
Berufskrankheiten melden – Verantwortung, Recht und Chance zugleich
Die Meldung von Berufskrankheiten ist keine bürokratische Pflicht, sondern ein zentraler Schritt für bessere Versorgung, Prävention und Gerechtigkeit – für Patient:innen und Ärzt:innen gleichermaßen.
Revolution im Hautscreening: Wie die optische Kohärenztomographie die Dermatologie verändert
Die dynamische optische Kohärenztomographie (D-OCT) revolutioniert die Hautdiagnostik: Sie ermöglicht präzise, nichtinvasive Diagnosen von Tumoren und Entzündungen – und das in Echtzeit, ganz ohne Biopsie.
Wer erkennt Hautkrebs am zuverlässigsten? Erkenntnisse aus aktuellen Studien
Die Diagnose von Hautkrebs kann je nach Fachrichtung und Methode stark variieren. Dermatolog:innen mit dermatoskopischer Expertise erzielen deutlich bessere Erkennungsraten als Allgemeinmediziner:innen – ein entscheidender Faktor für frühe und sichere Therapien.