Wenn die Hände an ihre Grenzen kommen

Auf einem Handrücken würde mit einer Feuchtigkeitscreme das Wort „Dry“ geschrieben.
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An den Händen ist die Haut so vielen äußeren Reizen ausgesetzt wie an kaum einer anderen Körperregion. Trockene Winterluft, häufiges Waschen und berufliche Feuchtarbeit entziehen der Hornschicht Lipide und Feuchtigkeit, die Haut wird rau, spannt und reißt leichter ein. Besonders älteren Menschen macht dies zu schaffen, weil ihre Haut Lipide schlechter bindet und deshalb stärker zu Trockenheit, Sprödigkeit und kleinen Fissuren neigt. Eine konsequente, gut angepasste Handpflege verbessert nicht nur das Hautbild, sondern steigert unmittelbar das Wohlbefinden.

Empfindliche Haut: Psoriasis, Neurodermitis und Co.

Auch chronische Dermatosen erhöhen die Anforderungen an die Handpflege. Bei Psoriasis gehören die Hände zu den Prädilektionsstellen, weshalb ihre Versorgung einen hohen Stellenwert hat. Empfehlenswert sind fettreiche Salben und Cremes, die die geschwächte Hautschutzbarriere stabilisieren und vor weiterem Feuchtigkeitsverlust schützen. Menschen mit Neurodermitis benötigen Produkte mit nachweislich guter Hautverträglichkeit, möglichst ohne Duftstoffe oder potenziell reizende Zusätze, um zusätzliche Irritationen zu vermeiden.

Sportliche Belastung: Chalk, Griffe, Risse

Disziplinen wie Geräteturnen, Bouldern oder Klettern sind ein Härtetest für die Handhaut. Reibung, Magnesiumcarbonat („Chalk“) und raue Oberflächen hinterlassen Hornhaut, kleine Risse oder offene Stellen. Eine vorbereitende und begleitende Pflege mit reichhaltigen, fett- und feuchtigkeitsspendenden Handcremes hält die Haut geschmeidig und kann Rissen vorbeugen. Kommt es dennoch zu Einrissen oder kleineren Verletzungen, unterstützt eine Wund- und Heilsalbe wie Bepanthen® die schnelle Regeneration und hilft, die Funktion der Hautbarriere rasch wiederherzustellen.

Dauerbelastung im Gesundheitswesen

Im medizinischen Bereich sind Hände Dauerpatienten: Häufiges Waschen und Desinfizieren zerstört Lipide in der Hornschicht, die Haut wird trocken, rissig und beginnt zu jucken. Für Ärzt:innen, Pflegekräfte und andere Gesundheitsberufe ist es daher besonders wichtig, regelmäßig geeignete Handcremes zu verwenden, deren Formulierungen die gereizte Haut beruhigen und rückfetten. Zusätzlich kann eine reichhaltige „Handmaske“ über Nacht – etwa durch dickes Eincremen und das Tragen von Baumwollhandschuhen – Linderung verschaffen und der Haut Zeit zur Regeneration geben.

Handekzem: Wenn die Belastung krank macht

Handekzeme äußern sich durch Rötung, Schuppung, Nässen und schmerzhafte Rhagaden und können den Alltag massiv beeinträchtigen. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer – nicht zuletzt, weil viele belastende Berufe wie Friseur:innen, Florist:innen und Pflege häufiger von Frauen ausgeübt werden. Auch im Baugewerbe treten Handekzeme gehäuft auf, ebenso durch wiederkehrende Feuchtarbeit im Haushalt. Liegt ein beruflicher Zusammenhang nahe, können Ansprüche gegenüber der gesetzlichen Unfallversicherung entstehen, was für Betroffene im Hinblick auf Therapie und Prävention bedeutsam ist.

Mehr als nur „eincremen“: Dexpanthenol und Lipide

Optimalerweise wird nach jedem Händewaschen eine reichhaltige, fett- und feuchtigkeitsspendende Handcreme aufgetragen, um Wasserverlust auszugleichen und die Barrierefunktion zu stabilisieren. Eine wirksame Pflege sollte dabei nicht nur Symptome kaschieren, sondern an der Ursache ansetzen: Häufig liegt eine gestörte Zellregeneration in den tieferen Schichten der Epidermis vor. Deshalb reicht es nicht, nur die Oberfläche zu befeuchten – die tieferen Schichten müssen mit passenden Lipiden versorgt werden, um die Hautschutzbarriere nachhaltig zu stärken.

Moderne Pflegekonzepte: Regeneration in der Tiefe

Der Bepanthol® DERMA Regenerierende Handbalsam ist ein Beispiel für ein solches mehrdimensionales Pflegekonzept: Dexpanthenol dringt in tiefere Epidermisschichten ein und unterstützt dort die Regeneration der Keratinozyten. Parallel dazu liefern enthaltene Lipide der stark beanspruchten Haut neue Bausteine für eine stabile Barriere, während Feuchthaltefaktoren Trockenheitsgefühle und Spannungen reduzieren. Für oberflächliche Hautschädigungen eignet sich zusätzlich Bepanthen® Wund- und Heilsalbe, die Heilungsprozesse fördert und kleine Risse oder Abschürfungen schneller abklingen lässt. Bei juckender, zu Ekzemen neigender Handhaut kann Bepanthen® Sensiderm Creme eine Option sein: Sie unterstützt die Regeneration der Hautschutzbarriere mit Lipiden in hautähnlicher, lamellenartiger Struktur (Lipid-Lamellen-Technologie) und enthält Feuchthaltefaktoren, um Barriere und Hydratation gleichermaßen zu stabilisieren.

Quellen:
  • Springer Medizin: Feuchtarbeit und Sport – hohe Ansprüche an die Handpflege. 2025. https://www.springermedizin.de/feuchtarbeit-und-sport-hohe-ansprueche-an-die-handpflege/50086748 (abgerufen am 12.12.2025).
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